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Schulordnung

Die rechtliche Grundlage für die Ausbildung bildet die Schulordnung der Freien berufsbildenden Schule Jena vom 01.08.2019.

Grundlage der Schulordnung ist die Thüringer Fachschulordnung vom 3. Februar 2004 mehrfach zuletzt geändert durch Verordnung vom 7. Juli 2011 und die Thüringer Allgemeine Schulordnung für die berufsbildenden Schulen (ThürASObbS) vom 10. Dezember 1996 zuletzt geändert durch Verordnung vom 28. Juli 2000.

1. Stellung
Die Freie berufsbildende Schule Jena ist in Rechtsträgerschaft der TSA Bildung und Soziales gGmbH.
 
2. Sprachliche Gleichstellung
Die in dieser Schulordnung verwendeten Personen- und Dienstbezeichnungen gelten jeweils in männlicher und weiblicher Form.
 
3. Geltung staatlichen Rechts
Soweit diese Schulordnung notwendige Regelungen nicht enthält, gelten für die Freie berufsbildenden Schule die Bestimmungen des staatlichen Schulrechts unmittelbar oder entsprechend.
 
4. Bildungsgänge
Die Freie berufsbildende Schule Jena bietet die Bildungsgänge sowohl zum Staatlich anerkannten Erzieher in Vollzeit und berufsbegleitend als auch zum Staatlich geprüften Sozialassistenten an.
 
5. Unterrichtszeiten
Das Schulgebäude ist wochentags ab 7:45 Uhr geöffnet. Der Unterricht beginnt in der Regel mit der 1. Stunde
08:15 Uhr. Stunden- und Pausenzeiten sind den entsprechenden Aushängen zu entnehmen. Jeder hat die Pflicht, sich täglich über Stundenverlegungen bzw. Stundenvertretungen im Internet- www.fbs-jena.de oder am Vertretungsplan zu informieren.
 
6. Umgangsformen
Von allen Auszubildenden, den Lehrkräften und Mitarbeitern wird erwartet, dass sie unsere Freie berufsbildende Schule Jena jederzeit in der Öffentlichkeit angemessen vertreten.
Auf dem gesamten Schulgelände gelten die humanistischen und demokratischen Werte von gegenseitigem Respekt, gelebter Toleranz und Gewaltfreiheit. Menschenverachtende, rassistische, antisemitische, militaristische, sexistische, homophobe und gewaltverherrlichende verbale Äußerungen sowie Zeichen, Symbole, Codes, Marken und Medien, die derartiges transportieren, werden nicht geduldet.
 
7. Verantwortung
Die Verantwortung für den Ausbildungserfolg tragen Lehrkräfte, Dozenten und Auszubildende gleichermaßen.
In den Klassen gewährleisten gewählte Klassensprecher die Schülervertretung.
 
8. Anwesenheit
Mit Beginn einer Ausbildung verpflichten sich die Auszubildenden zur regelmäßigen und pünktlichen Teilnahme.
Bei Arbeitsunfähigkeit wegen Krankheit melden sich die Auszubildenden umgehend bis spätestens 8:15 Uhr telefonisch oder per E-Mail in unserer Schule im Sekretariat. Ist eine vorzeitige Abwesenheit vor Unterrichtsende notwendig, muss diese dem jeweiligen Fachlehrer gemeldet und aus Versicherungsgründen durch den Fachlehrer im Klassenbuch vermerkt werden.
Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen müssen am 3. Tag nach ihrer Ausstellung in unserer Einrichtung vorliegen.
Entschuldigtes Fernbleiben vom Unterricht ist unaufgefordert, innerhalb von drei Werktagen, beim Klassenlehrer nachzuweisen. Die Abgabe der ärztlichen Bescheinigung erfolgt im Sekretariat. Jede krankheitsbedingte oder sich abzeichnende Nichtteilnahme am Unterricht ist der Schule unverzüglich im Sekretariat zu melden.
Nicht erbrachte Leistungen, die aus unentschuldigtem Fehlen resultieren, werden mit der Note „ungenügend“ (Notenziffer 6) bewertet. Unentschuldigte Fehlzeiten werden auf dem Zeugnis vermerkt und können sich negativ auf das Bewerbungsverfahren auswirken.
Eine Befreiung oder Beurlaubung vom Unterricht ist nur nach Maßgabe der dazu ergangenen Rechtsverordnung möglich, d. h. je nach Sachlage. Die Beantragung einer Freistellung von der Unterrichtszeit ist generell formlos beim Klassenlehrer einzureichen.
Neben der ärztlichen Bescheinigung bei Krankheit gelten nur durch die Schule genehmigte Freistellungen als Entschuldigung. Bei mehr als 20 Fehltagen (jeglicher Art) pro Schuljahr hat die Prüfungskommission (in Prüfungsklassen) bzw. Klassenkonferenz (Jahrgänge ohne Prüfung) über Zulassung/Nichtzulassung zur Prüfung zu entscheiden, ob der weitere Besuch der jeweiligen Jahrgangsstufe sinnvoll ist, wenn die betreffende Schulordnung nichts anderes vorgibt.        
Nachzuholende Leistungsfeststellungen sind schnellstmöglich am nächsten Nachschreibetermin abzuleisten. Dazu werden grundsätzlich die zentralen Nachschreibetermine genutzt. Diese werden über einen Aushang rechtzeitig bekanntgegeben. Es werden maximal zwei Leistungsnachweise nachgeschrieben, die ältesten Nachweise zuerst.
 
Die Schulordnung der Freien berufsbildenden Schule Jena tritt mit dem Beginn des Schuljahres 2019/2019 in Kraft.
 
gez. Taubert
Schulleiterin